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Einbürgerung beweist Vertrauen in Deutschland

von Gerald Henseler

Bad Bramstedt (ohe). Crisanta Meyer lebt schon seit 15 Jahren in Deutschland. Zusammen mit ihrem Mann und ihrem Sohn wohnt sie in Seth. „Ich möchte endlich richtig dazugehören“, sagt sie. Deshalb beschloss sie, ihre philippinische Staatsbürgerschaft aufzu

Bad Bramstedt (ohe). Crisanta Meyer lebt schon seit 15 Jahren in Deutschland. Zusammen mit ihrem Mann und ihrem Sohn wohnt sie in Seth. „Ich möchte endlich richtig dazugehören“, sagt sie. Deshalb beschloss sie, ihre philippinische Staatsbürgerschaft aufzugeben und sich in Deutschland einbürgern zu lassen. Zusammen mit 21 anderen Menschen aus 13 verschiedenen Staaten feierte sie im Bad Bramstedter Schloss ihre Einbürgerung.

Auch Katarzyna Anna Duda bekannnte sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung und bekam anschließend ihre Einbürgerungsurkunde und das Grundgesetzbuch von Landrat Jan Peter Schröder ausgehändigt. „Mir geht es hauptsächlich darum, wählen zu dürfen“, sagt die gebürtige Polin. Sie arbeitet im Forschungsinstitut Borstel und lebt seit 2008 in Deutschland. Seit sechs Jahren wohnt sie in Negernbötel.

„Die Einbürgerung ist eine Entscheidung, die man nicht nebenbei trifft“, erklärte Landrat Jan Peter Schröder in seiner Begrüßung. Er sieht darin einen Vertrauensbeweis für Deutschland. „Wenn sie sich für uns entscheiden, muss irgendetwas richtig sein“, so Schröder. Er appellierte an die Neudeutschen, sich in unsere Gesellschaft einzubringen. „Das wird uns reicher machen“, so Schröder.

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