Aktuelles

Drei Künstler führen durch ihre Welten

von Gerald Henseler

Sönke M. Baum, Maybritt Kosin und Beate Gröschler (v.li.) laden am kommenden Wochenende zu einer Gemeinschaftsausstellung nach Trappenkamp ein. Foto: ohe

Trappenkamp (ohe). Kreativität und die Liebe zur Natur verbindet die drei Künstler Beate Gröschler, Sönke M. Baum und Maybritt Kosin. Jeder von ihnen setzt seine Ideen ganz anders um. Am kommenden Wochenende, Sonnabend, 24. und Sonntag, 25. Oktober stellen die drei erstmals gemeinsam aus. Unter dem Titel 14 Stunden Kunst präsentieren sie am Sonnabend von 11 bis 19 Uhr und am Sonntag von 12 bis 18 Uhr Malerei, Objekte und Lyrik im Garten und im Haus von Beate Gröschler in Trappenkamp (Gönnebeker Ring 45). Der Eintritt zu der Verkaufsausstellung ist frei.

„Im Grunde bin ich eine Heimatmalerin“, sagt Beate Gröschler und zeigt auf ihre Gemälde mit Motiven aus Bad Segeberg und Umgebung. Sie ist gern draußen und fängt in ihren Bilder schöne Momente ein. Beate Gröschler schafft aber auch Kunstobjekte. Einige davon stellt sie wie Sönke M. Baum in beleuchteten Aquarien in ihrem Gartenhaus aus. Die Objekte des Lübecker Künstlers haben meist einen morbiden Charme. Einige erinnern an Reliquienschreine. „Kurz vor einer Ausstellung habe ich meine kreativste Phase“, verrät Baum. Einige seiner Ausstellungsstücke hat er noch nicht vollendet.

Deutlich farbenfroher sind die Bilder von Maybritt Kosin. „Ich finde es schön, Menschen zu inspirieren“, sagt die Kielerin. Sie möchte den Betrachtern einen Impuls geben. „Man weiß nie, was man damit bewirkt sagt sie. Sie freut sich auf die Reaktionen der Gäste.

Die Künstler führen ihre Gäste durch verschiedene Themenwelten.Im Waldzimmer möchten sie Kunstfreunden das Innere der Bäume nahe bringen, im Nachbarzimmer geht es um den Himmel und im Gang zum Garten hängen 50 Objekte von der Decke.

„Wir werden ein großes Sonnensegel aufspannen und ein wärmendes Feuer im Garten anzünden“, sagt Beate Gröschler. So wollen die Künstler die Besucher zum Verweilen einladen und mit ihnen Gespräche führen. Sönke M. Baum gibt dann auch Kostproben seiner Dichtkunst. „Ich werde aufs Geratewohl eins meiner Bücher aufschlagen und daraus vorlesen“, kündigt er an.

 

Aus alten Bauhölzern schuf Sönke M. Baum diese Skulptur.
Drehwurm nennt Beate Gröschler dieses Objekt.
Maybritt Kosin mag farbenfrohe Bilder.

Diesen Beitrag teilen:

Zurück