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Die WKS fördert Strukturwandel in der Gärtnersiedlung Gönnebek

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Maike Moser, Geschäftsführerin der WKS (li.), möchte Gönnebeks Bürgermeister Knut Hamann (2.v.li.) helfen, die Zukunft der Gärtnersiedlung zu sichern. Foto: wks

Gönnebek (em). Die Gärtnersiedlung in Gönnebek wurde in den 60er Jahren mit öffentlicher Starthilfe als Sondergebiet Gartenbau gegründet und war über lange Jahre ein großer Arbeitgeber in der Region. Der Strukturwandel führte in den vergangenen Jahrzenten jedoch dazu, dass von den ursprünglich 20 Gärtnereien aktuell noch neun übrig geblieben sind. Der Bürgermeister der Gemeinde Gönnebek, Knut Hamann, möchte die Zukunft des Gebiets sichern und hat dafür Maike Moser, Geschäftsführerin der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Kreises Segeberg mbH (WKS), um Unterstützung gebeten.
Die WKS führte daraufhin einige Vorgespräche mit Knut Hamann, der Kreis- und Landesplanung und Stephan Gosch vom Planungsbüro GSP, in denen die Möglichkeiten einer Änderung des Flächennutzungsplans diskutiert wurden, um zukünftig auch andere Nutzungen als Gartenbau zu ermöglichen. Kurz danach gab es dann ein Treffen unter Leitung von Bürgermeis­ter Hamann mit einigen Gärtnereivertretern, wo Markus Trettin (WKS mbH) und Stephan Gosch die ersten Ergebnisse präsentierten und offene Fragen beantworteten.  „Die WKS hatte sich mit Stephan Gosch gut auf diesen Termin vorbereitet und die Teilnehmer waren sehr zufrieden mit diesem ersten Austausch“, lobte Bürgermeister Hamann diesen Auftakt. „Es konnten einige drängende Fragen beantwortet werden“, so Hamann.
Der zweite Arbeitsschritt, der von der Kreis- und Landesplanung für das weitere Verfahren gefordert wird, ist eine detaillierte Bestandsaufnahme vor Ort. Markus Trettin von der WKS  ist dafür im Gebiet unterwegs und führt mit allen Unternehmern Einzelgespräche zu den Eigentumsverhältnissen, der aktuellen Situation und den Zukunftsperspektiven jedes einzelnen Betriebs. „Die meisten sind aktuell gut aufgestellt und möchten auch ihre Betriebe noch bis zum Ruhestand, der bei der Mehrzahl erst in zehn bis 15 Jahren erreicht wird, weiterführen.“, berichtet Trettin von den ersten Gesprächen. Welche planerische Lösung sowohl die zukünftigen wie auch die aktuellen Bedarfe der Eigentümer und Pächter optimal berücksichtigt, soll in weiteren Gesprächsrunden gemeinsam mit der Kreis- und Landesplanung diskutiert werden.
Trotz des Rückgangs der Betriebszahl ist die Gärtnersiedlung mit rund 56 Hektar Fläche aktuell noch immer ein wichtiger Arbeitgeber und Umsatzbringer in der Region, denn durch die Insolvenzen oder altersbedingten Betriebsaufgaben konnten sich die übrigen Nachbarbetriebe entsprechend vergrößern und somit konkurrenzfähig bleiben. Heute sind deshalb fast alle Grund­stücke wieder in Nutzung, so dass es aktuell nur einen Leerstand im Gebiet gibt. „Aber auch hierfür gibt es bereits einen Interessenten. Die Gespräche zwischen dem Investor, der Gemeinde und der Kreis- und Landesplanung zum Ansiedlungsverfahren werden ebenfalls aktiv von der WKS koordiniert und begleitet“, informiert Maike Moser abschließend.

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