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Corona-Maßnahmen müssen gerechter werden

von Gerald Henseler

Sebastian Baumert, Inhaber von Electro Schweim, ärgert sich über Ungerechtigkeiten bei den Corona-Maßnahmen. Foto: sl

Der Kundendienst der Firma Electro Schweim ist so stark gefragt, dass Inhaber Sebastian Baumert dringend nach einem zusätzlichen Mitarbeiter sucht. Diese gute Auftragslage macht es Sebastian Baumert möglich, auch im Ladengeschäft alle Abteilungen zu 100 Prozent zu besetzen. Online und am Telefon können Kunden Waren bestellen und vor Ort im Laden abholen. Selbst vor Ort besteht die Möglichkeit, Waren zu bestellen. Die Öffnungszeiten des Ladengeschäftes hat Sebastian Baumert leicht gekürzt. Electro Schweim schließt zur Zeit um 17.30 Uhr.

Baumert ärgert die Ungerechtigkeit bei den Corona-Maßnahmen. Während Warenhäuser mit Lebensmittelangeboten weiter Waschmaschine, Kaffeemaschine oder Schuhe anbieten dürfen, darf sein Geschäft niemand betreten. Sebastian Baumert wünscht sich, dass kleinere Geschäfte besser unterstützt werden. Mit einem vernünftigen Hygienekonzept könnten die für angemeldete Kunden wieder öffnen, meint Baumert.

Eine wirkliche Verbesserung der Situation ist seiner Einschätzung nach erst dann möglich, wenn ein hoher Prozentsatz der Bevölkerung geimpft ist.  Arbeiten seine Mitarbeiter in sensiblen Bereichen wie Pflegeheimen oder Krankenhäusern, werden sie oft getestet. Diese Schnelltests könnten auch im Handel zu Erleichterungen beitragen. ohe

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