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Bunte Masken für das Stipsdorfer Kinderheim

von Dirk Marquardt

Tim Wienke, Bereichsleiter des Kinderheims in Stipsdorf (Mi.), erhielt von Peter Letsch (re.) und Erik Borchers 138 Mund-Nasen-Schutzmasken. Darüber freut sich auch Amy.

Stipsdorf (mq). Immer wieder sorgen die sozialen Projekte des Städtischen Gymnasiums Bad Segeberg für gute Laune. Auch Marie Seiler, Hannah Kuschel, Stella Wahle, Peter Letsch und Erik Borchers aus dem Abiturjahrgang haben sich im Rahmen des Wirtschafts- und Politik-Unterrichts Gedanken gemacht, wie sie mit ihrem Projekt positiv wirken können.

„Wir wollten etwas machen, was in die aktuelle Situation passt“, sagt Erik Borchers. Da kam den fünf Zwölftklässlern die Idee, Mund-Nasen-Schutzmasken an soziale Einrichtungen zu verschenken. Das Material erhielt die Projektgruppe von Segeberger Geschäften. „Insbesondere Maike Martens von Handarbeiten und Dekoratives sowie Carolin Molter von Stofferlebnis haben uns sehr unterstützt“, freut sich Peter Letsch über die großzügigen Stoffspenden. Eine Nähanleitung luden sich die fünf Schülerinnen und Schüler aus dem Internet herunter, dann wurden die Masken an der Nähmaschine hergestellt. Heraus kamen schließlich 138 Mund-Nasen-Masken, die jetzt an das Kinderheim in Stipsdorf verschenkt wurden.

„Wir freuen uns sehr über die Spende“, sagt Tim Wienke, Bereichsleiter in der Stipsdorfer Kindersiedlung. Dort leben 61 Kinder, die jetzt alle mit schönen Masken ausgestattet werden können. Bisher hatte man nur dafür sorgen können, dass die Kinder mit Einwegmasken versorgt werden. „Aber der Ansatz, nachhaltige Masken mit schönen Motiven herzustellen und zu verschenken, finde ich toll“, sagt Wienke. Da auch zwei verschiedene Größen genäht wurden, gibt es jetzt auch für die kleineren Kinder die passende Masken.

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