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Holsteinische Schweiz präsentiert sich auf der Grünen Woche

Bodderbrot und Beer sollen Lust auf mehr wecken

von Gerald Henseler

Josefine von Hollen, von der Aktiv Region Holsteinische Schweiz zeigt, was Direktvermarkter in die Tüte „För to Huus“ packen.

Bad Segeberg (ohe). Mit Spezialitäten von Direktvermarktern aus der Region wollen Aussteller auf der Grünen Woche in Berlin bei Besuchern Appetit auf  die Holsteinische Schweiz wecken. Seit zwölf Jahren präsentiert sich die Region zwischen Eutin, Plön und Bad Segeberg mit typischen Produkten auf der Landwirtschaftsmesse in der Bundeshauptstadt. Unter der Leitung der Aktiv-Region Schwentine-Holsteinische Schweiz stellen Bierbrauer, Kaffeeröster, Gastronomen, Fleischer und Destillateure ihre Produkte vor.

Die Tourismuszentrale Holsteinische Schweiz wirbt mit einem Geruchsmemory sowie einem Bilderrätsel für die Urlaubsregion im Osten Holsteins. Unter dem Motto „Urlaub wie auf einer Weltreise, nur direkt um die Ecke“ sollen Messebesucher erraten, welche Bilder aus dem Naturpark Holsteinische Schweiz stammen. „Das ist gar nicht so einfach“, meint Ulrike Leptien von der Tourismuszentrale Holsteinische Schweiz.

Zum zweiten Mal laden die Holsteiner Berliner Schüler zu einem speziellen Programm ein. Sie lernen gesunde Pausensnacks zu zaubern, bekommen Informationen über fairen Kaffeehandel und  erfahren , wie man Bier braut. Dabei klärt Bierbrauer Jürgen Ove-rath auch über die Gefahren des Alkoholkonsums auf.

Horst Weppler, der Vorsitzende der Aktiv-Region Holsteinische Schweiz, sieht durch den Auftritt auch die Gemeinschaft der touristischen Betriebe gestärkt. „Mit dem Auftritt machen wir an höchster Stelle auf unsere Anliegen aufmerksam und werden von Politik, Verwaltung und Wirtschaft wahrgenommen“, sagt Weppler. Dass sich der Auftritt für die Teilnehmer ganz direkt lohnt, haben Axel Münster vom Obsthof Münster und Alexander Hedegger gespürt. Sie haben Kontakte zu Busunternehmen und Kreuzfahrtanbietern geknüpft. Sie bedauern, dass das Bettenangebot in der Region zu gering ist. „Es gibt kaum Möglichkeiten, 50 Personen einer Busreise zu beherbergen“, sagt Münster.

Erstmals bieten die Aussteller eine Tüte mit Produkten aus der Holsteinischen Schweiz an. Die Tüte mit Wurst, Bier, Kaffee, Tasse und Gewürzen gibt es zum Preis von 15 Euro.

Nach längerer Pause beteiligt sich auch der Fledermauszentrum Noctalis wieder an dem Messeauftritt der Holsteinischen Schweiz. Weitere Aussteller sind  der Kreisverband Ostholstein im Deutschen Hotel und Gaststättenverband (Dehoga), die Schlachterei Schlüter aus Wankendorf, die Kalkberg Kaffeerösterei aus Bad Segeberg, der Obsthof Münster aus Eutin, die Schlossküche in Eutin, der Landgasthof Kirschenholz mit seiner Bierbrauerei, die Aktiv-Region Holsteinische Schweiz, die Tourismuszentrale Holsteinische Schweiz sowie der Naturpark Holsteinische Schweiz.

Die Grüne Woche ist noch bis Sonntag, 26. Januar, für Besucher geöffnet. Schleswig-Holstein präsentiert sich in diesem Jahr in Halle 5.2a. „Die Lage ist besser als in den Vorjahren“, glaubt Horst Weppler.

Sie präsentieren die Holsteinische Schweiz auf der Grüne Woche in Berlin: Axel Münster, Gaby Overath , Alexander Hedegger, Corina Schlüter, Kasren Zarp-Menzel, Ulrike Leptien, Gaye Selcuk und Horst Weppler (hi.v.li.) sowie Tim Schnoor (vorn). Foto: ohe

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