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Blutspende-Hotspot in den Holstenhallen Neumünster

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Neumünster (em). Schnelle Hilfe in der Not haben der DRK-Kreisverband Neumünster und der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost geleistet und zusammen mit den Holstenhallen kurzfristig den ersten DRK-Blutspende-Hotspot in Schleswig-Holstein eingerichtet. Hintergrund ist es, dass aufgrund der aktuellen Einschränkungen des öffentlichen Lebens viele externe Blutspendeorte wegbrechen. Der DRK-Blutspendedienst ist unter regulären Bedingungen zu 90 Prozent mit mobilen Teams im gesamten Land unterwegs, um die Wege für BlutspenderInnen kurz zu halten. Trotzdem muss die Notfallversorgung schwerkranker Patienten in den Kliniken des Landes auch in der derzeitigen Ausnahmesituation gewährleistet sein.

Deshalb wurde kurzfristig der erste Blutspende-Hotspot in den Holstenhallen Neumünster (Justus-von-Liebig-Straße 2-4) eingerichtet. Die zentrale Lage mitten in Schleswig-Holstein macht die Einrichtung aus allen Landesteilen gut erreichbar. In den Holstenhallen können gesunde Menschen ab sofort werktags von 14 bis 18 Uhr Blut spenden. Der Termin läuft bis Freitag, 27. März, einschließlich, gegebenenfalls auch länger. Die DRK-Blutspendetermine sind von dem Versammlungsverbot als kritische Einrichtung ausgenommen.

Dirk Iwersen, Geschäftsführer der Holstenhallen Neumünster: „Ich freue mich diese Aktion unterstützen zu können. Diese Situation ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, bei dem wir alle zusammenstehen müssen“.

Sicherheit hat oberste Priorität

Die Sicherheit der Spendenden und der MitarbeiterInnen und Ehrenamtlichen hat dabei oberste Priorität. Prof. Dr. med. Torsten Tonn, medizinischer Geschäftsführer des DRK- Blutspendedienstes Nord-Ost, betont: „Wichtig ist auch zu wissen, dass aktuell für Blutspender kein gesteigertes Risiko besteht, sich auf DRK-Blutspendeterminen mit SARS-CoV-2 anzustecken. Es sind aufgrund der aktuellen Entwicklung weitergehende Maßnahmen ergriffen worden, die eine größtmögliche Sicherheit für Blutspendern, sowie für Mitarbeitern auf den Spendeterminen gewährleisten: Hierzu zählt unter anderem eine Temperaturmessung bereits am Eingang, die Aufforderung zur Handdesinfektion und die Reiseanamnese und Rückstellung von Spendern, die aus Risikogebieten (China, Japan, Nord- und Südkorea und dem Iran sowie Italien und den betroffenen Provinzen in Frankreich, und tagesaktuell auf der Seite des RKI abrufbar unter www.rki.de) zurückkehren oder Kontakt zu SARS-CoV-2 infizierten Menschen hatten.

Menschen mit grippalen oder Erkältungs-Symptomen oder Durchfall werden generell nicht zur Blutspende zugelassen.

Der Experte erklärt auch: „Nach derzeitigem Stand der Wissenschaft, gibt es keine Anhaltspunkte dafür, dass das Virus über eine Blutspende übertragen werden kann.“

Alle Informationen zum Thema Blutspende und Corona-Virus: https://www.blutspende-nordost.de/informationen-zum-coronavirus/.

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