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Bilder zur Geschichte der Bad Segeberger Südstadt

von Dirk Marquardt

Dirk Specht (li.) und Axel Winkler eröffneten die Ausstellung zur Bad Segeberger Südstadt und des Karrees. Die Tafel sind in den Schaufenstern der Geschäfte zu sehen.

Bad Segeberg (mq). Eigentlich sollte die Ausstellung zu 70 Jahren Bad Segeberger Südstadt und 50 Jahren Einkaufskarree in der Theodor-Storm-Straße schon Ende April in der Familienbildungsstätte eröffnet werden. Doch die Corona-krise machte Axel Winkler und Hans-Werner Baurycza einen Strich durch die Rechnung. Doch lange mussten die beiden nicht überlegen, um den Menschen doch noch die Möglichkeit zu geben, die interessanten Bilder zu sehen. Ab sofort sind zehn großen Schautafeln mit 70 historischen Fotos in den Schaufenstern der Geschäfte des Karrees zu sehen.

„Wegen der Abstandsregeln haben wir darauf verzichtet, die ursprünglich geplanten längeren Infotexte auf den Schautafeln abzudrucken. So wollen wir vermeiden, dass es zu Menschentrauben kommt“, sagt Axel Winkler. Jetzt gibt es kurze Erläuterungen, damit die Verweildauer vor den Bildern nicht zu lang ist. Zu sehen sind Fotos, die die Entwicklung der Bad Segeberger Südstadt dokumentieren. „Die Leute sollen ein wenig in der Vergangenheit schwelgen“, sagt Axel Winkler.

Der erste Spatenstich der Gustav-Böhm-Siedlung erfolgte am 1. Mai 1950. „Die nächsten Jahre wurde Wert darauf gelegt, dass Wohnraum entsteht“, sagt Axel Winkler. Die Infrastruktur mit Geschäften, Kirche, Schulen oder Schwimmhalle folgte erst später. So wurde das Einkaufskarree der Unternehmerfamilie Specht am 2. Mai 1970 eröffnet. Auf den Schautafeln erkennt man, dass es dort schon viele verschiedene Geschäfte gegeben hat. Das für Anfang geplante Fest zum Jubiläum des Karrees wird übrigens, soweit es möglich, noch in diesem Jahr gefeiert.

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