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Bei Mathematik muss man mit Paul rechnen

Paul Stürwohldt aus Bad Segeberg gewann Gold im Pangea-Mathematik-Wettbewerb. Foto: ohe

Bad Segeberg (ohe). Das hat noch kein Heinrich-Rantzau-Schüler vor ihm geschafft. Paul Stürwohldt ist Landessieger im Mathematik-Wettbewerb Pangea. Der Drittklässler ist sogar der Beste seiner Alterklasse  in der Region Nord. Dazu zählen Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen.
Dabei sah sich der Neunjährige selbst nach dem Finale nur auf dem Bronzerang. „Ich habe eine Aufgabe ausgelassen“, sagt Paul Stührwohldt. Aus seiner Sicht gab es zwei richtige Lösungen. Aus taktischen Gründen entschied er sich dafür, die Frage nicht zu beantworten. „Eine falsche Antwort hätte Punktabzug bedeutet“, erklärt Paul. So erhielt er für diese Aufgabe null Punkte. Seine Mitstreiter aus dem Norden müssen die Aufgabe allesamt falsch beantwortet haben. Nur vier Drittklässler  aus anderen Regionen schnitten besser ab. Bundesweit erreichte Paul von über 14.000 Drittkläslern den fünften Platz.
Schon in der Krippe fiel Paul den Erzeihern durch logisches Denken auf. In der ersten Klasse ließ sich Paul gern  Aufgaben aus dem Buch „Der Zahlenteufel“ vorlesen. „Rechnen macht Spaß“, sagt der Grundschüler. Manchmal denkt er einfach so über mathematische Probleme nach oder beginnt im Kopf mit dem Wurzelziehen.
Später will Paul Stührwohldt einmal Brückenbauingenieur werden. Dafür kann er Mathematikkenntnisse gut gebrauchen. Im nächsten Jahr möchte Paul wieder an dem Pangea-Wettbewerb teilnehmen. Dann will er sich bessern. „Ich ärgere mich, dass ich nicht so gut wie im Vorjahr bin“, hatte eine ältere Mittreiterin bei der Preisverleihung gesagt. Paul möchte nicht, dass es ihm ähnlich geht.
Mit einer Goldmedaille, einer Urkunde, einem T-Shirt und 30 Euro Preisgeld ging Paul nach dem Finale in der Hamburger Universität nach Hause. Für das Geld will er sich Lego-Artikel aus der Star Wars Serie kaufen.

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