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Bei Herbert Pakulla lernten viele Kinder das Schwimmen

von Dirk Marquardt

Bürgermeister Matthias Bonse (li.) und Stadtwerke-Geschäftsführer Tobias Köpke (re.) verabschiedeten den Chef des Wahlstedter Frei- und Hallenbads in den Ruhestand.

Wahlstedt (mq). Wie vielen Kindern Herbert Pakulla im Wahlstedter Frei- und Hallenbad das Schwimmen beigebracht hat, lässt sich nicht mehr nachvollziehen. Fest steht aber, dass die ersten Schwimmschüler mittlerweile ihre Enkelkinder zu dem Bademeister gebracht haben – in der Gewissheit, bei ihm sind die Kinder in guten Händen und lernen garantiert das Schwimmen.

Doch nun ist diese Zeit vorbei, denn nach fast 50 Jahren ist Herbert Pakulla in den Ruhestand gegangen. Wahlstedts Bürgermeister Matthias Bonse und der Stadtwerke-Geschäftsführer Tobias Köpke verabschiedeten ihren langjährigen Mitarbeiter, dessen Herz weiterhin für das Frei- und Hallenbad schlägt.

Herbert Pakulla war in Schleswig-Holstein der erste Auszubildende für den Berufszweig des heutigen Fachangestellten für Bäderbetriebe. Wenige Jahre nach der Ausbildung besuchte er die Meisterschule im Saarland und löste 1982 den langjährigen Bademeister Walkofs als Chef des Frei- und Hallenbades ab.

In seiner Verantwortung wurden etwa 40 junge Menschen zu Fachkräften ausgebildet, viele von ihnen sind jetzt selbst Betriebsleiter und in anderen Bädern deutschlandweit verteilt.

Das 1966 gebaute Bad in Wahl-stedt wurde in Pakullas aktiver Zeit mehrfach umgebaut. Nachdem das Hallenbad 1987 komplett saniert wurde, folgte 1993 die Erweiterung des Hallenbades. Aus einem Becken mit Hubboden wurden drei Schwimmbecken.

„Niemand kennt sich in der Bädertechnik so gut aus wie Herbert Pakulla. Selbst Ingenieure nutzen sein Fachwissen für die Weiterentwicklung in der Wahlstedter Bädertechnik“, sagte Tobias Köpke. Dieses große Fachwissen wurde von 2005 bis heute in vielen anderen Bädern Schleswig-Holsteins genutzt. „Von Wahlstedt über Bad Segeberg, Bad Oldesloe bis nach Ratzeburg, um nur einige zu nennen, wurde sein Fachwissen sehr geschätzt und regelmäßig in Anspruch genommen“, sagt Tobias Köpke, der davon ausgeht, dass Herbert Pakulla das Aqua-Fun auch weiterhin beratend unterstützen wird.

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