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„Bärnissage“ im Urzeithof

von Dirk Marquardt

Stolpe (mq/em). Der Urzeithof in Stolpe (Am Pfeifenkopf 9) ist um eine Attraktion reicher: Das Ehepaar Uschi und Harald Lange aus Schenefeld stellt dem Museum ein vollständiges, komplett echtes Skelett eines 1,80 Meter langen Höhlenbär-Weibchens als Dauerleihgabe zur Verfügung. Das Skelett ist in Lebendstellung aufgebaut, ein beeindruckendes Exemplar der eiszeitlichen Tierwelt.

Der Höhlenbär (Ursus spelaeus) ist das größte Raubtier des Eiszeitalters. Er erreichte eine Länge von drei Metern und ein Gewicht von fast einer Tonne. Vor 100.000 Jahren war er in ganz Europa verbreitet. Zum Höhepunkt der letzten Eiszeit vor rund 25.000 Jahren starb der Höhlenbär aus. Fossile Knochen hat man in großer Zahl vor allem in Höhlen in Schwaben, Franken oder dem Harz gefunden, aber auch in Spanien, Österreich oder Osteuropa kennt man reiche Fundstellen.

Das Skelett des Höhlenbär-Weibchens soll am Sonnabend, 24. April, ab 14 Uhr mit einer „Bärnissage vorgestellt werden. Geboten werden viele spannende  Hintergrundinformationen. „Wir werden die Präsentation in unseren geschützten Innenhof verlegen und bitten hiermit um Anmeldung“, sagt Katrin Mohr (Telefon 0  43  26 / 22  05). Anschließend kann man das Museum auf eigene Faust erkunden, denn in den Urzeithof dürfen aktuell 20 Besucher gleichzeitig eingelassen werden.

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