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Voller Bürgersaal beim Neujahrsempfang im Rathaus

Bad Segeberg ist auf Wachstumskurs

Die Klavierschülerinnen von Zaure Salykova, Lilly Schotters und Lisa Anhalt (v.li.) unterhielten die Gäste zwischen den Redebeiträgen musikalisch. Fotos: ohe

Bad Segeberg (ohe). Das Jahr 2017 ist für die Stadt Bad Segeberg finanziell besser gelaufen als erwartet. Diese positive Bilanz verkündete Bürgermeister Dieter Schönfeld beim Neujahrsempfang im voll besetzten Bürgersaal des Bad Segeberger Rathauses. Im vergangenen Jahr nahm die Stadt rund 500.000 Euro mehr ein, als sie ausgab. Der Erfolg von Gewerbetreibenden und Selbstständigen habe zu diesem positiven Ergebnis geführt, erklärte Schönfeld. Maßgeblich daran beteiligt war die Kalkberg GmbH.  Mit dem neuen Besucherrekord bei den Karl-May-Spielen ist die Freilichtbühne am Kalkberg jetzt das erfolgreichste Open Air Theater Deutschlands.
Der Zuzug von Flüchtlingen hat sich im Jahr 2017 im Vergleich zu 2016 verringert. „Bei der Bereit­stellung von Wohnraum haben wir eine kleine Reserve“, erklärte Schönfeld. Da es keine verbindlichen Vorhersagen gibt, werde die aber auch gebraucht.
Bürgermeister Schönfeld ist zuversichtlich, dass Bad Segeberg auch 2018 finanziell ausgeglichen gestalten kann. Für die Erfüllung einer langen Wunschliste werde das Geld aber nicht reichten, räumte der Bürgermeister ein. „Wir müssen mit großem Engagement an der Entwicklung des Levo-Park arbeiten“, nannte Schönfeld eine seiner Prioritäten. Das Containerdorf wird Mitte Juni vertraglich aufgelöst, sachlich aber weitergeführt.
Sechs Millionen Euro will die Stadt in die Sanierung von Schulen, des Wickelhauses und in die Entwicklung des Gewerbegebietes Burgfelde investieren.
Baugrundstücke sind in der Stadt sehr gefragt. Schönfeld glaubt, dass Bad Segeberg in diesem Jahr  die Grenze von 18.000 Einwohnern erreicht. Hallenbad und Stadtbus benötigen in diesem Jahr nach Schönfelds Einschätzung 2,1 bis 2,4 Millionen Euro Zuschuss. Er hofft, diese Summe durch die Einnahmen des Energieversorgers EWS und der Karl-May-Spiele ausgleichen zu können.
Bürgervorsteherin Ingrid Altner erinnerte in ihrer Begrüßungsrede an den im November verstorbenen Ehrenbürger Uwe Bangert.

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