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Axel Stender setzt Musik ins Bild

von Dirk Marquardt

Axel Stender (re.) bei Aufnahmen mit Kalle Haverland. Der Bad Segeberger hat das Filmen mit der professionellen Kamera und das Fotgrafieren zu seinem großen Hobby gemacht.

Bad Segeberg (mq). Mit einem Video-Mitschnitt beim Bad Segeberger Stadtfest im Jahr 2013 hat alles begonnen. „Damals habe ich die Gruppe Schreiber bei ihrem Auftritt gefilmt“, sagt Axel Stender – als Freundschaftsdienst, um das Video bei Facebook und das Internet einzustellen. Der Film kam so gut an, dass Axel Stender immer mehr Spaß daran fand und seine Ausrüstung und sein Engagement ständig erweiterte.
Nach wie vor ist der 47-Jährige hauptberuflich als Schlosser aktiv. Aber  wenn Axel Stender mit seiner Kamera im Einsatz ist und filmt oder fotografiert, dann unterscheidet er sich kaum von einem Profi. „Ich habe mir in den vergangenen fünf Jahren schon einen kleinen Namen gemacht“, sagt der Bad Segeberger, der früher selbst in einer Band Gitarre gespielt hat – daher der gute Draht in die Musikbranche. „Und es spricht sich in der Szene rum“, sagt er.
Videoclips mit der Sängerin Andrea von Rehn aus Bad Segeberg, Davee Jones aus  Hamburg oder mit der Band Nachtzug sind neben vielen weiteren Projekten entstanden. Auch Kalle Haverland stand bei ihm vor der Kamera. Aktuell entstand im Oktober das neueste Video mit der Hamburger Heavy-Metal-Band Black Hawk. Axel Stender ist dabei Regisseur, Drehbuchschreiber und Kameramann in einer Person. Backstage-Filme, Interviews, Livevideos oder Fotoshootings – Axel Stender beherrscht seinen Job mittlerweile sehr gut. Dafür nimmt er Aufträge aus ganz Deutschland an, ist viel an den Wochenenden unterwegs und hat sich wertvolles Equipment angeschafft. Ein Kamera-Kran, eine Greenwand, Akku-Scheinwerfer, ein Stabilizer und viele verschiedene Objektive gehören zu seiner Ausrüstung. Wenn es nötig ist, wird er von einem Nachbarn unterstützt, der mit einer zweiten Kamera filmt. Schneiden, Musik einspielen und die Videos produzieren geschieht bei Axel Stender zuhause. „Ich habe mir alles selbst beigebracht, viele Bücher gelesen“, sagt Stender, denn aus der geplanten Ausbildung zum Kameramann in Hamburg wurde nichts.
Trotz des Erfolges – seine Arbeitsstelle als Schlosser will Axel Stender nicht aufgeben. „Die Filmerei soll mein Hobby bleiben. Wenn ich Rentner bin, werde ich das vielleicht ausbauen“, sagt er und freut sich darüber, über sein Hobby viele interessante Leute kennenzulernen.
 Seine gesammelten Werke kann man sich auf seiner Internetplattform www.livemusic-videos.de anschauen.

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