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Autokraft gewinnt Rechtsstreit über ÖPNV-Teilnetze

von Gerald Henseler

Die Autokraft erhält nach einem Rechtsstreit den Zuschlag für große Teile des Öffentlichen Nahverkehrs im Kreis Segeberg. Foto: ohe

Bad Segeberg (ohe). Die Autokraft hat im Rechtsstreit um die Vergabe der ÖPNV-Teilnetze 3 bis 9 im Kreis Segeberg gewonnen. Zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2021 wird das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn die Teilnetze übernehmen.

Landrat Jan Peter Schröder stellt dazu fest: „Es ist gut, dass wir in dieser Sache nun Klarheit und Planungssicherheit für die nächsten 10 Jahre haben. Besonders freue ich mich darüber, dass wir die geplanten ÖPNV-Verbesserungen für die Kreisbevölkerung damit endlich auch umsetzen können.“

Der Kreis Segeberg hatte dem Unternehmen Rode Verkehrsbetriebe den Zuschlag erteilen wollen. Die Autokraft klagte dagegen in mehreren Instanzen.

Der Kreis Segeberg erhofft sich von der Neuvergabe eine Steigerung der Attraktivität des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) sowie einen Beitrag zum Klimaschutz. die quantitativen und qualitativen Verbesserungen sollen mit Betriebsaufnahme durch die Autokraft umgesetzt werden. Dazu gehören vor allem Klimatisierung, Videoüberwachung, EURO-6-Norm, farbige Infomonitore, WLAN, ein neuer Stadtverkehr Kaltenkirchen mit HVV-Integration, ein Ausbau im  ländlichen Raum und bedarfsgesteuerter Angebote in den Ferien.

Die Teilnetze 3 bis 9 betreffen das gesamte Kreisgebiet mit Ausnahme der Region Norderstedt /  Henstedt-Ulzburg sowie des Korridors Bad Segeberg, Trappenkamp, Bornhöved.

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